Der Rüsselsheimer Weihnachtsmarkt hat durch den neuen Veranstaltungsort im Verna Park eine positive Ausstrahlung über die Stadtgrenzen entwickelt und viele auswärtige Besucher herangezogen. Eine Fortsetzung der Veranstaltung an diesem Ort mit Alleinstellungsmerkmal sollte angestrebt werden und im Interesse aller Rüsselsheimer liegen.

Den ehrenamtlichen Organisatoren muss Planungssicherheit für 2018 gegeben werden. Dies ist nur durch eine sofortige Entscheidung möglich. Auf Nachfrage des CDU Vorsitzenden Thorsten Weber wurde heute durch einen der Veranstalter klar signalisiert, dass eine weitere Verzögerung und Unklarheiten zum Ausfall des Weihnachtsmarktes führen wird. Dies kann niemand wirklich wollen. Daher hat die CDU-Fraktion heute kurzfristig einen Antrag eingereicht, der Sicherheit für 2018 und Planbarkeit für die Zukunft geben soll. Wir hoffen auf diese Weise einen ebenso stimmungsvollen wie hochwertigen Weihnachtsmarkt wie im vergangenen Jahr durchzuführen.

Um für die Zukunft eine solide Basis zur Entscheidung zu haben, ist eine ordentliche Dokumentation der Veranstaltung sowie der draus entstehenden Folgen und Kosten unverzichtbar. Dies liegt für eine Entscheidung in diesem Jahr nicht vor.

Antrag:
Die Stadtverordnetenversammlung beschließt:

1) Der Weihnachtsmarkt 2018 kann von „Unternehmen Rüsselsheim“ wie im vergangenen Jahr im Verna Park durchgeführt werden.

2) Der Veranstalter wird für 2018 von entstehenden Kosten, die durch die Veranstaltung entstehen, freigestellt.

3) Während der Auf- und Abbauarbeiten wird durch die Verwaltung kontrolliert, ob vom Veranstalter umsichtig und schonend für den Park gehandelt wird.

4) Etwaige Schäden sind direkt nach der Veranstaltung zu dokumentieren.

5) Der Stadtverordnetenversammlung ist unverzüglich eine Aufstellung der Kosten sowie der Schäden aus dem Weihnachtsmarkt 2017 vorzulegen. Hierzu gehört auch ein Nachweis, dass die Schäden konkret durch den Weihnachtsmarkt verursacht wurden.

6) Entstehende Kosten zur Wiederherstellung des Parks sind zu je 33,3% aus den Budgets der drei Dezernate zu decken.

7) Der Stadtverordnetenversammlung wird im ersten Quartal 2019 eine Drucksache zur Entscheidung über den möglichen Standort des Weihnachtsmarktes 2019 vorgelegt.

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