Pressemitteilung der CDU Fraktion:

CDU begrüßt die Pläne der ARGE-Gruppe GDG für das ehemalige Karstadtgebäude und bittet die gewobau sowie die jeweiligen Planer darum, alle vorliegenden Konzepte der Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Rüsselsheimer CDU-Fraktion konnte sich in ihrer jüngsten Fraktionssitzung ein Bild über ein Konzept der Neugestaltung der Karstadt-Immobilie machen. Getreu dem Motto „Vom Keller bis auf’s Dach!“ beinhaltet das Gesamtkonzept eine Mischnutzung aus studentischem Wohnen, Büroflächen und einem Atrium, welches an der Stelle der Rolltreppen entstehen soll. Holger Gräcmann, ein Partner der ARGE-Gruppe GDG, erläutert, dass man bei seiner Idee zur Planung auf einen Abriss verzichten kann. Das bestehende Gebäude bleibt stehen und dessen Merkmale werden ausgenutzt - mehr als 50 Wohneinheiten, überwiegend für Studenten könnten nach seinem Konzept entstehen.

Die Idee, studentisches Wohnen in der Innenstadt zu integrieren, spielt seit Jahren eine wichtige Rolle in der Rüsselsheimer Kommunalpolitik. Der Vorschlag, das ehemalige Karstadt-Gebäude zu einer Mischfunktion von Wohnen und Arbeiten umzuwandeln, wäre der richtige zukunftsweisende Schritt.

Um sich ein Gesamtbild über die verschiedenen Planungen zu verschaffen, würde es die CDU begrüßen, wenn die gewobau, gemeinsam mit den Planern der drei vorliegenden Entwürfe, der Öffentlichkeit im Rahmen einer Präsentation die Konzepte, die einen Abriss und Neubau sowie eine Revitalisierung vorsehen, vorstellen würde.

Ein städtebaulicher Wettbewerb würde sich über Jahre hinziehen und damit den Stillstand an dieser Stelle manifestieren. In dieser Zeit könnte der Schandfleck der Rüsselsheimer Innenstadt Geschichte sein, da die vorgestellten Pläne innerhalb von 12 Monaten realisierbar wären.

Die Rüsselsheimer Christdemokraten appellieren an alle Rüsselsheimer Fraktionen, die Entscheidung des Abrisses und den städtebaulichen Wettbewerb in beschlossener Form noch einmal zu überdenken. 

 

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