Am Samstag, 28.1. demonstrierten in Rüsselsheim rund 200 Menschen gegen den Rechtsextremismus. Die Demonstration versammelte sich am Friedensplatz und zog dann über die Bahnhofstraße und Bahnhof zur Zwischenkundgebung auf den Europaplatz. Von dort ging es zur Abschlusskundgebung auf den Gemeindeplatz.
Der Zug durch die Innenstadt forderte ein Verbot der NPD und erinnerten an die Versäumnisse der Verfassungsschutzämter rund um die Mordserie der Gruppe "Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)". Besonderst starken Beifall erhielt der Vorsitzende des Ausländerbeirates Adnan Dyankac für den Satz "Rüsselsheim bleibt bunt".
Ihre Unterstützung zeigte die Stadt Rüsselsheim durch die Teilnahme von Oberbürgermeister Patrick Burghardt und Bürgermeister Dreiseitel. Schade dass dieses starke politische Zeichen bei der Berichterstattung (siehe Pressestimmen) der Zeitungen völlig unter den Tisch gefallen ist.
Auch die Fraktionen waren überwiegend mit führenden Repräsentanten vertreten. Bei den Christdemokraten waren dies ihr Parteivorsitzender Thorsten Weber, sowie die Stadtverordneten Yvonne Rentrop, Jochen Hamm und Achim Weidner.
Pressestimmen zur Demonstration:
250 Demonstranten bei Kundgebung in Rüsselsheim gegen Rechtsextremismus
30.01.2012 05:00 Uhr - RÜSSELSHEIM
Von Claus Langkammer
An der Spitze der etwa 250 Demonstranten laufen junge Menschen und tragen Schilder mit Fotos und Namen von Toten durch die samstägliche Innenstadt ... [
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