PressemitteilungRüsselsheim. Die Steuerung und Kontrolle von Großprojekten der Stadt Rüsselsheim geben der Rüsselsheimer CDU-Fraktion Anlass zur Sorge. So sei der Kostenrahmen für die Sophie-Opel-Schule im Januar 2016 auf 30,5 Millionen Euro begrenzt worden und bereits im November 2016 lagen die geschätzten Kosten bei 40,5 Millionen Euro. In Zuge dessen stimmten die Stadtverordneten einer Flächenreduzierung um 7,04% zu, um die Maßnahme auf 38 Millionen Euro zu begrenzen. Mittlerweile werden für den Bau der Sophie-Opel-Schule 48,9 Millionen Euro benötigt. Auch die Alexander-von-Humboldt-Schule wurde 6,2 Millionen Euro teurer.
„Werden die Kosten bewusst niedrig gehalten, um eine Zustimmung bei den Stadtverordneten herbeizuführen, oder liegt es an mangelnder Fähigkeit, eine valide Kostenschätzung vorzulegen? Wir alle wissen, dass begonnene Projekte, wie der Bau der Sophie-Opel-Schule – mit ihren ursprünglichen 30,5 Millionen Euro – fast unmöglich zu ändern oder gar einzustellen sind“, so die CDU-Fraktionsvorsitzende, Stefanie Kropp. Die Steigerung von Projektkosten würden immer mit den gleichen Worthülsen des SPD-Baudezernenten begründet. „Alle Fehlplanungen von Nils Kraft stellen die Stadtverordneten mit dem Blick auf den Haushalt immer wieder vor massive Herausforderungen, über die sich der Baudezernent anscheinend keine Sorgen macht“, so Kropp weiter. Die Mehrkosten müssten letztlich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rüsselsheim am Main tragen.

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