CDU-Fraktion besucht Modulbau KiTa

Rüsselsheim. Die Rüsselsheimer CDU-Fraktion besuchte gemeinsam mit dem Geschäftsführer der gewobau Rüsselsheim, Torsten Regenstein, die Kindertagesstätte Essener Straße 30, die im Oktober nach Fertigstellung an die Stadt übergeben wurde.

Aufgrund der engen Zeitplanung und der dringend benötigten KiTa-Plätze wurde die Modulbauweise ausgewählt, da mit Hilfe dieser effizient, kostenschonend und zeitnah gebaut werden kann. „Durch die hohen Holzpreise haben wir uns für die Stahlmodulbauweise entschieden“, so Torsten Regenstein. Da die gewobau bereits 2015 und 2016 gute Erfahrungen mit der Firma ALHO sammelte und das Unternehmen nun das wirtschaftlichste Angebot abgab, wurde diese auch für die neue KiTa ausgewählt.

Die neue KiTa umfasst knapp 1.000 Quadratmeter Nutzfläche, das Gesamtgelände beträgt 1.700 Quadratmeter und fügt sich homogen in die Umgebung und den vorhandenen Spielplatz ein. Auch klimatechnisch überzeugt der Neubau: Mit dem KfW 55- Standard konnte eine höhere Energieeffizienz erzielt werden. Die Kosten der KiTa belaufen sich auf insgesamt 4,05 Millionen Euro, eine Million davon wurden seitens des Landes gefördert.

Die CDU-Fraktion weist im Rahmen des Besuchs erneut darauf hin, dass sich die Stadt in Zukunft auf die Modulbauweise festlegen sollte. „Zwischen dem Bauantrag im Dezember 2020 und der Fertigstellung im Oktober 2021 liegen lediglich elf Monate. Zudem wurde die gesamte Bauweise emissionsarm durchgeführt und anliegende Bewohner nicht Monate lang mit Baulärm und Staub belästigt. Den größten Vorteil in der Modulbauweise sehen wir in der Bauzeit und den Fixkosten, die von Anfang an feststehen und keine weiteren Überraschungen zulassen“, so die CDU-Fraktionsvorsitzende Stefanie Kropp. In der Vergangenheit führten Neubauten unter Baudezernent Nils Kraft (SPD) wiederholt zu Kostenexplosionen.

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